SONNTAGSMATINEEN

Großer Klang im Großen Festspielhaus

In den Sonntagsmatineen zieht das Mozarteumorchester alle Register. Klangfarben, Dynamik, Rhythmus – mit großbesetzten Werken von den Wiener Klassikern über die bedeutenden Romantiker bis in die Moderne entfaltet das Orchester die gesamte Palette seiner Meisterschaft und sorgt für garantierten Kunstgenuss und Gänsehaut am Sonntagmorgen. Erstklassik, vielseitig, begeisternd!

 

 

 


SONNTAGS

MATINEE 01


11 OKT 2026  11.00

GROSSES FESTSPIELHAUS

Einführungsvortrag 10.30

in der Fördererlounge

 

ROBERTO GONZÁLEZ-MONJAS Dirigent

OKKA VON DER DAMERAU Altsolo

BACHCHOR SALZBURG

SALZBURGER FESTSPIELE UND THEATER KINDERCHOR 

 

Gustav Mahler

Symphonie Nr. 3 d-Moll für Altsolo, Knabenchor, Frauenchor und Orchester 

 

Gustav Mahler komponierte seine

3. Symphonie 1895/96 in Steinbach am Attersee als monumentale „Weltanschauungssymphonie“. Das über100-minütige Werk entfaltet einen musikalischen Kosmos von der leblosen Natur bis zur „Liebe Gottes“. Inspirationsquellen waren Naturerleben, Nietzsche und „Des Knaben Wunderhorn“. Die Uraufführung 1902 in Krefeld wurde ein großer Triumph und bestätigte Mahlers visionären Anspruch, eine ganze Welt in Musik zu fassen.

 

 


SONNTAGS

MATINEE 02


08 NOV 2026  11.00

GROSSES FESTSPIELHAUS

Einführungsvortrag 10.30

in der Fördererlounge

 

HAN-NA CHANG Dirigentin

ALEXANDER GADJIEV Klavier

CÉCILE LARTIGAU Ondes Martenot 

 

Lera Auerbach

Eve’s Lament „O Flowers, That Never Will Grow“ für Orchester 

 

Sergej Rachmaninoff

„Rhapsodie über ein Thema von Paganini“ für

Klavier und Orchester op. 43

 

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky 

Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64

 

Drei Werke erwarten das Publikum in dieser Sonntagsmatinee: Lera Auer-bachs „Eve’s Lament“, Rachmaninoffs Paganini-Variationen und Tschaikowskys 5. Symphonie. Auerbach verbindet persönliche Biografie mit moderner Klangsprache und thematisiert weibliche Selbstbehauptung. Rachmaninoff gestaltet in seinen Variationen einen musikalischen Dialog mit dem Teufel. Tschaikowskys „Fünfte“ spiegelt innere Konflikte zwischen Schicksal, Verzweiflung und Triumph und wurde trotz anfänglicher Kritik zu einem Repertoirewerk.

 

 


SONNTAGS

MATINEE 03


20 DEZ 2026  11.00

GROSSES FESTSPIELHAUS

Einführungsvortrag 10.30

Fördererlounge

 

TABITA BERGLUND Dirigentin

MAXIMILIAN HORNUNG Violoncello

 

Antonín Dvořák

für Violoncello und Orchester Nr. 1 h-Moll

op. 104

 

Carl Nielsen

Helios-Ouvertüre für Orchester op. 17

 

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

„Nussknacker“ Suite aus dem gleichnamigen Ballett op. 71a 

 

In diesem Konzert werden drei Welten miteinander verwoben: Dvoráks zweites Cellokonzert, in den USA entstanden, vereint slawische Schwermut mit Lebensfreude und persönlicher Erinnerung. Carl Nielsens Ouvertüre „Helios“ schildert in eindrucksvoller Klangmalerei den Lauf der Sonne über Griechenland. Tschaikowskys „Nussknacker“ schließlich verbindet Walzerseligkeit, Märchen-traum und unterschwellige Melancholie und zählt zu den beliebtesten Werken der späten Romantik.

 

 


SONNTAGS

MATINEE 04


18 APR 2027  11.00

GROSSES FESTSPIELHAUS

Einführungsvortrag 10.30

Fördererlounge

 

ROBERTO GONZÁLEZ-MONJAS Dirigent

LISA BATIASHVILI Violine

 

Gustav Mahler

Symphonischer Satz für Orchester „Blumine“

 

Magnus Lindberg

Violinkonzert Nr. 1

 

Johannes Brahms

Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

 

Mahlers Erste Symphonie zeigt den Konflikt zwischen Programmmusik und absoluter Form, zwischen romantischem Überschwang und späterer Selbstkritik. Lindbergs Violinkonzert verbindet Moderne und Tradition, Virtuosität undlyrische Erinnerung. Brahms’ Erste Symphonie steht für das existenzielle Ringen mit dem symphonischen Erbe Beethovens und für die Versöhnung von strenger Form, innerem Drama und triumphaler Erlösung.

 

 


SONNTAGS

MATINEE 05


23 MAI 2027  11.00

GROSSES FESTSPIELHAUS

Einführungsvortrag 10.30

Fördererlounge

 

CONSTANTINOS CARYDIS Dirigent

MARTIN JAMES BARTLETT Klavier

 

Ludwig van Beethoven

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5

Es-Dur op. 73

 

Minas Borboudakis

Katharsis für Orchester

 

Dmitri Schostakowitsch

Symphonie Nr. 9 Es-Dur op. 70

 

Beethovens 5. Klavierkonzert, das im Kriegsjahr 1809 entstand, vereint heroische Kraft und intime Zartheit. Minas Borboudakis’ Klavierstück „Katharsis“, das in einer orchestrierten Fassung gespielt werden wird, stellt nach Dante Gegensätze wie Hölle und Paradies in hoch expressiver moderner Klangsprache dar. Schostakowitschs 9. Symphonie unterläuft 1945 bewusst die Erwartung einer triumphalen Siegessymphonie und entlarvt politischen Jubel durch Ironie, Groteske und tiefe Tragik.