DONNERSTAGSKONZERTE

Wiener Klassiker und ausgefallene Kostbarkeiten

In den Donnerstagskonzerten brilliert das Mozarteumorchester allen voran mit mitreißenden Interpretationen der Musik Mozarts und seiner Zeitgenossen, begeistert aber ebenso mit ausgefallenen Kostbarkeiten anderer Epochen. Ob Mozart, Barock oder Moderne – die lebendigen Deutungen sind stets unverwechselbar.   

 

 

 


DONNERSTAGS

KONZERT 01


17 SEP 2026  19.00

STIFTUNG MOZARTEUM GROSSER SAAL

Einführungsvortrag 10.30 Wiener Saal

 

ENRICO ONOFRI Dirigent

BENJAMIN SCHMID Violine

 

Wolfgang Amadé Mozart
| Georg Friedrich Händel

Ode auf St. Caecilia

HWV 76 – Overtura KV 592

 

Giovanni Battista Viotti

Konzert für Violine und Orchester Nr. 16

e-Moll G. 85

 

Carl Friedrich Abel

Symphonie Es-Dur op. 7.6 KnaA 18

 

Wolfgang Amadé Mozart

Symphonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

 

Die heilige Cäcilia gilt als Schutzpatronin der Musik. Händels „Ode auf St. Caecilia“ wurde 1739 in London uraufgeführt und später von Mozart im Auf-trag Baron van Swietens neu instrumentiert. Weiters im Programm folgen Viottis Violinkonzert Nr. 16 und eine Symphonie von Abel, deren Instrumentierungen von Mozart erweitert wurden. Krönender Abschluss ist Mozarts Symphonie KV 543, ein Höhepunkt seines symphonischen Schaffens voller Ausdrucksvielfalt und orchestraler Farben

 

 


DONNERSTAGS

KONZERT 02


15 OKT 2026  19.00

STIFTUNG MOZARTEUM GROSSER SAAL

Einführungsvortrag 10.30 Wiener Saal

 

ROBERTO GONZÁLEZ-MONJAS Dirigent

KYOHEI SORITA Klavier

 

Felix Mendelssohn Bartholdy

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1

g-Moll op. 25

 

Fanny Hensel

Das Jahr. 12 Charakterstücke

(Uraufführung – Orchestrierung von Detlev Glanert im Auftrag des Mozarteumorchesters)

 

Felix Mendelssohns erstes Klavierkonzert (1830/31) ist trotz Molltonart von heiterem, südlichem Geist geprägt. Die drei attacca verbundenen Sätze verbinden Virtuosität und Lyrik. Ergänzt wird das Programm durch Fanny Hensels Klavierzyklus „Das Jahr“, ein poetisches Hauptwerk der Romantik. Detlev Glanert orchestrierte den Zyklus behutsam und machte dessen erzählerische Kraft und farbige Ausdruckswelt für Orchester hörbar.

 

 


DONNERSTAGS

KONZERT 03


26 NOV 2026  19.00

STIFTUNG MOZARTEUM GROSSER SAAL

Einführungsvortrag 18.30 im Wiener Saal

 

GIOVANNI ANTONINI Dirigent

DMITRY SMIRNOV Violine

 

Michael Haydn

Symphonie Nr. 25 G-Dur MH 334 mit Einleitung von Wolfgang Amadé Mozart

 

Joseph Haydn

Konzert für Violine und Orchester C-Dur, Hob. VIIa:1

 

Ludwig van Beethoven

Romanze für Violine und Orchester G-Dur, op. 40

 

Franz Schubert

Symphonie Nr. 6 C-Dur D 589

 

Johann Michael Haydn, lange im Schatten seines Bruders stehend, war ein eigenständiger Komponist mit bodenständiger Melodik. Seine C-Dur-Symphonie Nr. 25 entstand 1783 als Festmusik. Joseph Haydns Violinkonzert C-Dur verbindet barocke Tradition mit klassischer Eleganz. Beethovens Romanzen zeigen lyrische Cantabilität, während Schuberts 6. Symphonie Rossinis Operngeist mit haydnscher Heiterkeit vereint.

 

 


DONNERSTAGS

KONZERT 04


25 FEB 2027  19.00

STIFTUNG MOZARTEUM GROSSER SAAL

Einführungsvortrag 18.30 im Wiener Saal

 

ROBERTO GONZÁLEZ-MONJAS Dirigent

FAZIL SAY Klavier

 

Felix Mendelssohn Bartholdy

Ouvertüre C-Dur op. 101

„Trompeten-Ouvertüre“ 

 

Wolfgang Amadé Mozart

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 23

A-Dur KV 488 

 

Fazıl Say

Yürüyen Köşk („Das verschobene Haus“) für Klavier und Streicher op. 72b 

 

Robert Schumann

Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61

 

Joseph Haydns d-Moll-Symphonie von 1768 verbindet liturgische Karwochen-Zitate mit eigenständiger symphonischer Form; das abschließende Menuett deutet bereits auf österliche Heiterkeit. Mozarts Klavierkonzert A-Dur KV488 besticht durch intime Klangfarben, Dialog zwischen Solist und Orchester und kontemplative Tiefe. Fazil Says „Yürüyen Köşk“ verbindet Naturbildermit moderner Tonsprache. Schumanns Symphonie Nr. 2 entstand in einer Phase schwerer gesundheitlicher Probleme, die in einem triumphalen Finale überwunden werden

 

 


DONNERSTAGS

KONZERT 05


22 APR 2027  19.00

STIFTUNG MOZARTEUM GROSSER SAAL

Einführungsvortrag 18.30 im Wiener Saal

 

ROBERTO GONZÁLEZ-MONJAS Dirigent

WIEBKE LEHMKUHL Alt

 

Othmar Schoeck

„Sommernacht“ pastorales Intermezzo für

Streicherorchester nach dem Gedicht von Gottfried Keller op. 58

 

Gustav Mahler

Rückert-Lieder – 5 Lieder nach Texten von

Friedrich Rückert (1901) für Singstimme und Orchester

 

Felix Mendelssohn Bartholdy

Symphonie Nr. 5 D-Dur/d-Moll op. 107

„Reformation“ 

 

Othmar Schoeck gilt als bedeutendster Komponist der deutschsprachigen Schweiz im 20. Jahrhundert. Als Opern- und Liedkomponist hochgeschätzt, geriet er nach 1945 zeitweise in Vergessenheit, wird heute aber neu entdeckt. Gustav Mahlers Rückert-Lieder sind intime Orchesterlieder voller persönlicher Tiefe. Mendelssohns Reformations-Symphonie verbindet religiöse Symbolik, jugendliche Frische und klangliche Experimentierfreude.

 

 


DONNERSTAGS

KONZERT 06


03 JUN 2027  19.00

STIFTUNG MOZARTEUM GROSSER SAAL

Einführungsvortrag 18.30 Wiener Saal

 

IVOR BOLTON Dirigent

ANASTASIA KOBEKINA Violoncello

 

Wolfgang Amadé Mozart

Serenade in D-Dur KV 239

„Serenata notturna“

 

Joseph Haydn

Konzert für Violoncello und Orchester

Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1

 

Ludwig van Beethoven

Prometheus-Ouvertüre op. 43

 

Wolfgang Amadé Mozart

Symphonie Nr. 38 D-Dur KV 504 „Prager“

 

Mozarts Serenade „Serenata notturna“ KV 239 (1776) verbindet Unterhaltungsmusik mit experimentellem Geist: Zwei Ensembles treten dialogisch wie im Concerto grosso einander gegenüber. Haydns frühes Cellokonzert C-Dur, erst 1962 wiederentdeckt, vereint höfische Eleganz mit virtuoser Brillanz. Beethovens Ballett „Die Geschöpfe des Prometheus“ feiert Kunst als zivilisierende Kraft. Mozarts „Prager“ Symphonie öffnet mit dramatischer Tiefe den Weg zur musikalischen Zukunft.