SAISONABSCHLUSS DES MOZARTEUMORCHESTERS

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sehr geehrte Damen und Herren!
Und plötzlich schien sie, die Sonne! Als gestern die Trachtenmusikkapelle St. Martin bei Lofer das Platzkonzert vor dem Wilden-Mann-Brunnen vis à vis des Großen Festspielhauses spielte, passte einfach alles! Zum Saisonabschluss des Mozarteumorchesters Salzburg wurde wieder einmal die Kooperation zwischen dem Salzburger Blasmusikverband und dem Orchester von Stadt und Land Salzburg sichtbar und hörbar.
Bereits im fünften Jahr besteht die Kooperation zwischen den beiden Institutionen, die rund um den Petersbrunnhof Nachbarschaft leben und nicht nur dadurch einiges gemeinsam haben. „Viele Bläser:innen im Profibereich in Österreich kommen von der Blasmusik - auch im Mozarteumorchester gibt es Kolleg:innen, die über die örtliche Musikkapelle zur Musik gekommen sind. Daher ist es immer von Interesse zu sehen, was in diesen Kapellen passiert und wer heranwächst“, so Siegwald Bütow, Orchesterdirektor des Mozarteumorchesters Salzburg. Bei Probenbesuchen beispielsweise haben die Kapellmeister:innen die Chance, den Dirigent:innen eines Profiorchesters über die Schulter zu schauen. Und beim Platzkonzert haben sie wiederum die Möglichkeit, ihr Können zu zeigen. Wenn dann auch noch wie gestern der Kapellmeister gleichzeitig der Solopauker des Mozarteumorchesters ist, ist das natürlich ein besonders willkommener Fall!

Auch Roman Gruber, der Geschäftsführer und Landeskapellmeister des Salzburger Blasmusikverbands war gestern zu Gast beim Platzkonzert und der anschließenden Sonntagsmatinee: „Es war wunderbar zu erleben, mit welcher Freude das Publikum das Platzkonzert der Trachtenmusikkapelle St. Martin bei Lofer angenommen hat. Besonders berührt hat mich ein Moment kurz vor Beginn der Matinee im Festspielhaus, als ich aus den Reihen hinter mir hörte: ‚Die Blasmusik heute vor dem Konzert war besonders schön.‘ Genau solche Begegnungen zeigen, wie bereichernd diese Kooperation ist und wie selbstverständlich Blasmusik und Klassik Menschen miteinander verbinden.“

In der Sonntagsmatinee, bei der die finnische Dirigentin Dalia Stasevska und der israelische Pianist Boris Giltburg vom Publikum mit frenetischem Applaus gefeiert, hat die langjährige Solokontrabassistin des Mozarteumorchsters, Brita Bürgschwendtner, ihren Abschied von der Bühne genommen.
45 Jahre – eine beeindruckende Zeitspanne, die heute Seltenheitswert hat: So lange war unsere Solo-Kontrabassistin Brita Bürgschwendtner Mitglied des Mozarteumorchesters Salzburg. Über all diese Jahre hinweg prägte sie den Klangkörper und spielte unter den Chefdirigenten Hans Graf, Hubert Soudant, Ivor Bolton, Riccardo Minasi und zuletzt Roberto González-Monjas.
Für viele im Publikum ist sie weit mehr als nur ein Teil des Orchesters – sie ist ein vertrautes Gesicht, das man während der Konzerte immer gerne im
Blick hatte, denn ihre Leidenschaft für die Musik war stets sichtbar und ansteckend. Auf Tourneen und bei Gastspielen stand Brita Bürgschwendtner auf den Bühnen der großen Konzertsäle dieser Welt und trug den Klang des Mozarteumorchesters weit über die Grenzen Salzburgs hinaus.
Gestern haben wir von Herzen Danke gesagt für diese außergewöhnliche Wegstrecke, für die Hingabe und die vielen musikalischen Momente. Wir wünschen dir einen wunderbaren neuen Lebensabschnitt – und freuen uns schon jetzt auf viele schöne Wiedersehen, dann aus einer ganz besonderen Perspektive: im Publikum.

Für die nächsten Wochen verabschiedet sich das Mozarteumorchester in die Sommerpause!
Wir sind ab 25. Juli 2026 zu Gast bei den Salzburger Festspielen und freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen in der Saiso 2026/2027 am 17. September beim ersten Donnerstagskonzert! Bitte beachten Sie, dass die Donnerstagskonzerte in Zukunft bereits um 19.00 Uhr beginnen.
Herzliche Grüße,
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