Ein Sommermittagstraum

„Meine Symphonie wird etwas sein, was die Welt noch nicht gehört hat! Die ganze Natur bekommt darin eine Stimme und erzählt so tief Geheimes, das man vielleicht im Traume ahnt! Ich sage Dir, mir ist manchmal selbst unheimlich zumute bei manchen Stellen, und es kommt mir vor, als ob ich das gar nicht gemacht hätte.“ 

Gustav Mahler an Anna Bahr-Mildenburg, 18. Juli 1896

 


 

Was Gustav Mahler mit dem Untertitel „Ein Sommermittagstraum“ wohl gemeint haben könnte? Die Sonnenstrahlen der letzten Tage lassen es vermuten und nachempfinden! 

 

 

Mahler, der in den Sommermonaten häufig und gerne abseits der Wiener Opernsaison komponierte, verbrachte die Ferien der Jahre 1895 und 1896 ganz in der Nähe Salzburgs, nämlich in Steinbach am Attersee. Dort entstand auch der Löwenanteil seiner dritten Symphonie, die den Untertitel „Ein Sommermittagstraum“ trägt. Der Titel ist als Wegweiser für die Stimmung des Werkes zu verstehen.

 

Chefdirigent Riccardo Minasi erarbeitet in diesen Tagen mit Kate Aldrich, Alt, dem Bachchor Salzburg und dem Theater und Festspiele Kinderchor dieses Opus Magnum, das am 29./30. September und 1. Oktober 2021 im Rahmen der Salzburger Kulturtage (Salzburger Kulturvereinigung) im Großen Festspielhaus aufgeführt werden wird. 

 

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