KONZERTSAISON 2021 22: PRESSE-ECHO

SONNTAGSMATINEE 01


„Hector Berlioz Symphonie fantastique op. 14 in der Interpretation des Mozarteumorchesters unter der Leitung von Andrew Manze war eine delikat ausgelotete und zugleich monumental ausgebreitete Stimmungsmalerei. Jede Klangfarbe betörte mit ihrem Facettenreichtum. Forte und Pianissimo schienen unter der gleichen Hochspannung zu stehen. Andrew Manze gestattete sich und den Musikerinnen und Musikern keinen Kontrollverlust, handhabte das in Regimentsstärke angetretene Orchester wie ein Skalpell. Da phantasierte kein Komponist der Romantik mehr von Liebe und Leid, da bekamen die emotionalen Ausbrüche von Hoffnung und Todesangst überindividuelle überzeitliche Note. Ein Erlebnis.“

Heidemarie Klabacher / DrehPunktKultur / 18.10.2021

 

 

DRITTE MAHLER BEI DER SALZBURGER KULTURVEREINIGUNG


 

„Man merkte in allem, dass die Relationen vom Einzelnen zum Ganzen präzise und uneitel, organisch und atmend erarbeitet waren, dass der Dirigent hörbar Freude am Malen von Genrebildern hat. [   ]. Orchester und Dirigent [legten] alle Liebe in den Adagio-Gesang des Finales: voller Spannkraft, Gefühlsintensität, Empfindungstiefe und prachtvoller Steigerung, schlichtweg wunderbar ausmusiziert. Und mit berechtigtem Jubel gefeiert.“

Karl Harb / Salzburger Nachrichten / 02.10.2021

 

„So schön, dass es einem kalt den Rücken hinunter lief.“

S. Steinbichler / Kronen Zeitung Salzburg / 01.10.2021

 

„Grandios, wie der sonore Klang im Großen Festspielhaus sich ausbreitete. [   ]. Zum Ausklang steigerte Riccardo Minasi sich und seine Instrumentalisten in mehreren sich steigernden Anläufen in eine überwältigende Apotheose hinein: Ein großes tönendes Fresko.“

Horst Reischenböck / DrehPunktKultur / 30.09.2021

 

 

DONNERSTAGSKONZERT 01


 

„Nach der Pause ging mit Beethovens Vierter Symphonie die Post ab. [   ] Riccardo Minasi, fast ein moderner Toscanini, versteht den Originalklang nicht asketisch trocken, sondern voll Feuer [   ]. Das sicht- und hörbar hoch motivierte Orchester glänzte in allen seinen Gruppen. [   ]. Insgesamt ein bejubelter Konzertabend, nach dem man in bester Laune in die laue Spätsommernacht trat.“

Paul Kornbeck / DrehPunktKultur / 10.09.2021