Hankyeol Yoon

Vita

Hankyeol Yoon

Lange war Hankyeol Yoon unschlüssig, welcher seiner Begabungen er den Vorzug geben sollte: dem Dirigieren, Klavierspiel oder doch dem Komponieren. Als er 2011 aus seiner südkoreanischen Heimat zur Musikhochschule München wechselte, studierte er noch alle drei Fächer parallel. Erst 2018 entschied er sich trotz diverser Kompositionspreise für eine Karriere als Dirigent. Und das mit Recht, wie seine Wettbewerbserfolge in Gstaad, Seoul sowie beim Deutschen Dirigentenpreis 2021 belegen. Den endgültigen Durchbruch schaffte er 2023 als Sieger des Herbert von Karajan Young Conductors Award im Rahmen der Salzburger Festspiele. Seither leitete Hankyeol Yoon bedeutende Klangkörper wie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Münchner Philharmoniker und das Los Angeles Philharmonic. In dieser Saison stehen Auftritte beim DSO Berlin, dem Tonhalle Orchester Zürich und dem Orchestre National de Lyon auf dem Programm. Hin und wieder ist Yoon aber auch noch kompositorisch tätig: Ende 2021 wurde sein Werk „Grande Hipab“ vom Ensemble Modern uraufgeführt.