Grosses Festspielhaus

Das Große Festspielhaus in Salzburg

Das Große Festspielhaus zählt zu den eindrucksvollsten Spielstätten Salzburgs und bietet mit seiner außergewöhnlichen Dimension den Rahmen für große musikalische Erlebnisse. Entworfen wurde es maßgeblich vom Architekten Clemens Holzmeister, während Herbert von Karajan insbesondere bei der Konzeption des Theatersaales wichtige Anregungen einbrachte. Für den Bau wurden zwischen Herbst 1956 und Frühsommer 1960 insgesamt 55.000 Kubikmeter Fels aus dem Mönchsberg gesprengt. Am 26. Juli 1960 wurde das Große Festspielhaus mit Richard Strauss’ Rosenkavalier unter der musikalischen Leitung von Herbert von Karajan eröffnet. Seither ist das Haus untrennbar mit der Musik- und Festspielgeschichte Salzburgs verbunden. Der nahezu quadratische Zuschauerraum mit einer Seitenlänge von rund 35 Metern bietet 2.179 Sitzplätze und zeichnet sich durch hervorragende akustische und optische Bedingungen aus.

 

Auch architektonisch verbindet das Große Festspielhaus auf besondere Weise Geschichte und Gegenwart. Teile des ehemaligen fürsterzbischöflichen Hofmarstalls wurden in den Bau integriert, während für die Gestaltung vorwiegend heimische Materialien zum Einsatz kamen. So sind die Stahlbetonsäulen des Eingangsfoyers mit Konglomerat aus dem Mönchsberg verkleidet, der Boden besteht aus Adneter Marmor. Kunstwerke und Gestaltungselemente von Wander Bertoni, Rudolf Hoflehner, Leo Wollner und weiteren Künstlern prägen die großzügigen Foyer- und Publikumsbereiche.

Mit einer Bühnenbreite von 100 Metern und einer Bühnentiefe von 25 Metern verfügt das Große Festspielhaus über eine der großzügigsten Bühnenanlagen und bietet damit ideale Voraussetzungen für groß besetzte Orchesterwerke, Opern und außergewöhnliche Konzertprojekte. Bis heute gehört es zu den bedeutendsten Spielstätten der Salzburger Festspiele und zu jenen Orten, an denen die besondere Verbindung Salzburgs mit der Musik unmittelbar erlebbar wird.

Aktuelles

zu den Umbauarbeiten im Festspielbezirk

Ab 14. September 2026 ist das Neutor für circa sechs Monate gesperrt.  Das eigentliche Tor bleibt unangetastet. Die fußläufige Anbindung der Festspielhäuser ist bereits ab 1. September eingeschränkt.

 

Neutorsperre ab Mitte September 2026 für circa 6 Monate

  • Vollsperre für den motorisierten Individualverkehr
  • Vollsperre für den öffentlichen Verkehr
  • Erreichbarkeit der Altstadtgaragen von Riedenburger Seite
  • Passage für Fußgängerinnen und Fußgänger weiterhin offen
  • Schiebestrecke für Radfahrer weiterhin offen
  • Durchfahrt Müllner Hauptstraße zur Staatsbrücke gesperrt
  • Umleitung Busbetrieb über Mülln

 

Fußläufige Anbindung der Festspielhäuser
Die Zugänge über die Garagen ins Großes Festspielhaus, Haus für Mozart und Felsenreitschule sind ab 1. September 2026 und während des Kavernenbaus gesperrt. Die Altstadtgarage B ist durchgehend über den Toscaninihof erreichbar.

 

Weiterführende Informationen zur Neutorsperre sowie den Sondernetzplan für den öffentlichen Verkehr finden Sie unter: www.salzburg-verbinden.at

 

Adresse

Hofstallgasse 1 

5020 Salzburg 

Standort anzeigen

 

Konzertkarte = Busticket
Ihre Konzertkarte ist ab drei Stunden vor Konzertbeginn bis zum jeweiligen Betriebsende auf sämtlichen Bus- und Bahnlinien des SVV innerhalb der Kernzone Stadt Salzburg als Verbundfahrkarte gültig.

 

Parkmöglichkeiten

CONTIPARK Tiefgarage Altstadtgarage (0-24 Uhr) 

 

Öffentliche Verkehrsmittel 

Buslinien 1, 8, 10, 22 

Haltestelle Herbert von Karajan-Platz