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Die Sonntagsmatineen des Mozarteumorchester Salzburg

SAISON 13/14 :: Sonntagsmatinee 1 :: So, 13.10.13
Ivor Bolton Dirigent :: Frank Peter Zimmermann Violine
Johannes Brahms :: Anton Bruckner
Programm
Johannes Brahms
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77
Anton Bruckner
Symphonie Nr. 1 c-moll
Konzertinfo
Zwei Antipoden des 19. Jahrhunderts in einem Konzertprogramm – dies ist im 21. ahrhundert längst kein Problem mehr. Nicht nur vom „Neutöner“ Anton Bruckner, sondern auch vom „konservativen“ Johannes Brahms führen wesentliche Wege bis in unsere Gegenwart. Das bedeutendste Violinkonzert der Romantik war seinerzeit aufregend modern in seiner symphonischen Gestaltung. Bruckners Erste“ war eigentlich schon seine „Dritte“, aber die erste Symphonie, die der Meister von St. Florian gelten ließ. Ein „keckes Beserl“ nannte der Komponist dieses Stück, uraufgeführt noch vor der Übersiedlung nach Wien in Linz, wo er Domorganist war. Frank Peter Zimmermann, einer der renommiertesten Geiger der Gegenwart, wandelt auf den Spuren des legendären Widmungsträgers Joseph Joachim. Chefdirigent Ivor Bolton setzt seinen innovativen, viele Details neu beleuchtenden, doch der Spiritualität und Lebensfreude dieser Musik treu bleibenden Zyklus der Bruckner-Symphonien fort.;
Aufführungsort
Sonntag, 13.10.2013 um 11:00 Uhr :: Großes Festspielhaus
Service
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Sonntagsmatinee 2 :: So, 10.11.13
Ivor Bolton Dirigent :: Linda Watson Sopran
Richard Wagner
Programm
Richard Wagner
Ouvertüre und Venusberg aus der Oper „Tannhäuser“
Richard Wagner
Tristan und Isolde: Vorspiel und Liebestod
Richard Wagner
Lohengrin/Vorspiel 1. Akt
Richard Wagner
Siegfrieds Rheinfahrt aus Götterdämmerung
Richard Wagner
Trauermarsch / Trauermusik beim Tode Siegfrieds (Götterdämmerung)
Richard Wagner
Schlußszene der Brünhilde aus Götterdämmerung
Konzertinfo
Gegen Ende eines Jahres des Musiktheaters, in dem der 200. Geburtstag Wagners zu feiern ist, begibt sich Chefdirigent Ivor Bolton mit seinem Orchester auf eine spannende Reise in die immer wieder aufregenden und anregenden Klangwelten eines vieldeutigen Jahrhundertgenies, das immer polarisieren wird, ohne das jedoch die Moderne nicht möglich wäre. Wagners verführerisch leuchtender Orchesterzauber, die aufwühlende Sinnlichkeit seiner musikalischen Bacchanale, die Gewalt seiner Musikdramen um Liebe, Erlösung und Tod sollten nicht hinwegtäuschen über die bedeutsame harmonische Kunst, die dahintersteckt. Es ist Musik für die Bühne, deren symphonischer Gehalt auch auf dem Konzertpodium größte, oft verblüffende Wirkung erzielen kann. Mit der „hochdramatischen“ Linda Watson steht ein Bayreuth-geeichtes „kühnes, herrliches Kind“ zur Verfügung, eine Sängerin, deren Isolde und Brünnhilde mit dunklem Timbre und strahlenden Höhen das Publikum der großen Opernhäuser der Welt begeistern.;
Aufführungsort
Sonntag, 10.11.2013 um 11:00 Uhr :: Großes Festspielhaus
Service
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Sonntagsmatinee 3 :: So, 23.02.14
Marc Minkowski Dirigent :: Renaud Capucon Violine
Piotr Iljich Tschaikowsky :: Felix Mendelssohn Bartholdy :: Nikolai Rimsky-Korssakov
Programm
Piotr Iljich Tschaikowsky
Capriccio italien
Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert für Violine und Orchester e-moll op. 64
Nikolai Rimsky-Korssakov
Scheherazade
Konzertinfo
Zwei der bedeutendsten Komponisten Russlands begaben sich gleichsam auf Klangreisen. Tschaikowsky hat es in den Süden gezogen, wofür sein italienisches Capriccio mit Anklängen an Volkslieder und an den römischen Karneval ein effektvolles Beispiel ist. Rimski-Korsakow dagegen erkundete den Orient, wo er der sich mit abenteuerlichen Geschichten aus 1001 Nächten rettenden Prinzessin Scheherazade ein bleibendes symphonisches Denkmal gesetzt hat; ein klingender oman mit unvergesslichen Motiven. Der Reiseleiter ist Marc Minkowski, eine der großen Dirigentenpersönlichkeiten der Gegenwart. Zwischen Orient und Okzident begegnet er dem französischen Stargeiger Renaud Capuçon und dem virtuosen Violinkonzert des „romantischen Klassizisten“ Mendelssohn, der wie kaum ein anderer den Geist Haydns und Mozarts mit der poetischen Welt seiner Zeit verbunden hat. Zeitlos wurde das Werk nicht nur durch seine Gefühlstiefe und harmonische Meisterschaft, sondern auch durch die unwiderstehliche Kraft seiner Melodien.;
Aufführungsort
Sonntag, 23.02.2014 um 11:00 Uhr :: Großes Festspielhaus
Service
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Sonntagsmatinee 4 :: So, 11.05.14
Hans Graf Dirigent :: Rudolf Buchbinder Klavier
George Gershwin :: Igor Strawinski
Programm
George Gershwin
Konzert für Klavier und Orchester F-Dur
Igor Strawinski
Le Sacre du Printemps / Bilder aus dem heidnischen Rußland
Konzertinfo
Die Wege der Musik im 20. Jahrhundert waren unterschiedliche und viele davon führten zum Glück. Samuel Barber blieb der klassisch-romantischen Tradition treu, fand aber doch zu eigenem Stil, wie seine Tondichtung über die Rache der Medea beweist. Barbers amerikanischer Landsmann George Gershwin verwandelte sich vom begabten Broadway-Musiklieferanten zum „seriösen“ Komponisten und schuf Solitäre einer eigenwilligen Synthese von swingendem Jazz und Klassik wie das Concerto in F, diesmal zu erleben mit Meisterpianist Rudolf Buchbinder. Igor Strawinsky sorgte mit seinem visionären „barbarischen“ Ballett von der russischen Frühlingsweihe 1913 in Paris für einen der berühmtesten Skandale der „Neuen Musik“, obwohl er den tonalen Rahmen nicht verlassen hatte. Glänzende Orchesterstücke sind alle drei Werke. Hans Graf, der in den USA große Karriere gemacht hat und immer schon eine starke Affinität zu russischer Musik hatte, kehrt wieder einmal ans Pult seines ehemaligen Orchesters zurück.;
Aufführungsort
Sonntag, 11.05.2014 um 11:00 Uhr :: Großes Festspielhaus
Service
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