
Milan Radič wurde in der Slowakei geboren.
Er studierte an der Akademie für Musik in Prag bei Prof. Milan Škampa. Zusätzliche künstlerische Anregungen erhielt er u.a. von Peter Ochsenhofer (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien), Oskar Lysy (München), Ruben Gonzales (Chicago) wie auch bei Meisterkursen mit Josef Kodóusek und Yuri Bashmet.
Bereits früh erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. erste Preise und verschiedene Sonderpreise bei Nationalen Musikwettbewerben der Slowakei und Internationalen Musikwettbewerben in Budapest und Moskau (einschließlich Sonderpreis für die beste Interpretation von J. S. Bach).
1990-1993 spielte er als Solobratschist im Kammerorchesters Capella Istropolitana der Stadt Bratislava und 1994-1998 im Century Orchestra Oasaka in Japan.
Seit 1998 ist er Solobratschist des Mozarteumorchester Salzburg.
Milan Radič gab zahlreiche Konzerte als Solist mit verschiedenen Orchestern in Europa und Japan. Solorecitals und Kammermusikkonzerte spielte er u.a. in Österreich, Deutschland, Italien, Norwegen, Slowakei, Polen, Japan und konzertierte mit namhaften Kammermusikpartnern wie Natalia Gutman, Günther Passin, Mikhail Muntian, Paul Gulda, Christopher Hinterhuber und José Gallardo.
Er gastierte bei renommierten und internationalen Festivals wie dem Stresa (Lago Maggiore, Italien), Haydn-Festival (Eisenstadt), Oleg Kagan Internationales Festival (Kreuth, Deutschland), der Schubertiade oder dem Convergence Kammermusikfestival (Bratislava, Slowakei).