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MUSICA SPERANZA :: Sonntag, 18.09.2011

Wolfgang Amadeus Mozart

Musica Speranza

 

Adrian Kelly  Musikalische Leitung

 

„Musica speranza“ kombiniert Mozarts legendäre c-moll-Messe mit neun der schönsten Konzertarien des Salzburger Meisters zu einem neuen Werk. Durch diesen neuen Kontext entsteht die Möglichkeit, Vertrautes neu zu hören und Unbekanntes zu entdecken. Erzählt wird eine ganz besondere Geschichte: Durch einen Schicksalsschlag aus ihrem gewohnten Umfeld herausgerissen und durch das Gefühl kollektiver Schuld verbunden, begegnen sich Menschen, die auf den ersten Blick nur ihre plötzliche Heimatlosigkeit gemeinsam haben. Im Aufeinandertreffen von persönlichen Ansprüchen und Verpflichtungen der Gemeinschaft werden ihre Lebensentwürfe, geprägt von ihren Erfahrungen, Sehnsüchten und Hoffnungen, in Frage gestellt und müssen Entscheidungen getroffen oder korrigiert werden. Gleichzeitig verbindet alle doch das Wissen, dass der Weg gegangen werden muss, offen ist nur das Wohin ...

Mozart komponierte seine c-moll Messe mit dem Vorsatz, die Querelen mit seinem Vater und seiner Schwiegermutter auszugleichen, gegen deren Willen er die Hochzeit mit Constanze Weber durchgesetzt hatte. Obwohl sie zu Mozarts schönsten Salzburger Kompositionen gehört, wurde die Messe von Kritikern immer wieder als zu weltlich, opernhaft und zu emotional kritisiert – ein gutes Argument für die szenische Realisierung. Regisseur Andreas Geier, der sich dem Salzburger Publikum bereits als Co-Autor und Dramaturg der beiden äußerst erfolgreichen Ballette „Marilyn“ und „Romeo und Julia“ vorgestellt hat, und die Choreographin Bridget Breiner, die über viele Jahre das Stuttgarter Ballett als Tänzerin maßgeblich geprägt hat und seit 2008 choreographisch arbeitet, bringen diese ungewöhnliche Uraufführung auf die Bühne des Salzburger Landestheaters.

 

Premiere am Sonntag, 18. September 2011, 19.00 Uhr
Salzburger Landestheater

 

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THE SOUND OF MUSIC :: Sonntag, 23.10.2011

Richard Rodgers/Oscar Hammerstein

The Sound of Music (Broadwayfassung 1999)

 

Peter Ewaldt  Musikalische Leitung

 

„Ein Musical kommt nach Hause“ – unter diesem Motto wird voller Spannung die Salzburger Erstaufführung des Welterfolges „The Sound Of Music“ erwartet. 1959 schrieb das amerikanische Autorenteam Richard Rodgers (Musik) und Oscar Hammerstein (Liedtexte) für den New Yorker Broadway ein Stück Musikgeschichte, welches spätestens in der Verfilmung mit Julie Andrews aus dem Jahre 1965 einen Siegeszug um die Welt antreten sollte. Mittlerweile wurden die Lieder „Edelweiß“, „My Favorite Things“ und „Do-Re-Mi“ längst zu internationalen Evergreens.

In einer Neu-Übersetzung präsentiert das Landestheater nun die Geschichte der Maria Augusta Kutschera, welche als angehende Postulantin aus der Abtei Nonnberg zur mutterlosen Familie Trapp geschickt wird, um auf die sieben Kinder des überforderten Vaters aufzupassen. Aus dem Arbeitsverhältnis wird - nach anfänglichen Hindernissen - schließlich Liebe. Diese Geschichte voller Charme und Herz findet 1936 im Schatten des „Anschlusses“ Österreichs an das Deutsche Reich statt, welcher die Familie veranlasst, ihre Heimat auf der Flucht vor den Nationalsozialisten zu verlassen: der Grundstein für eine internationale Karriere als legendäre „Trapp Family Singers“, wie sich später herausstellen sollte.

Die Regisseure Andreas Gergen und Christian Struppeck legen bei ihrer Umsetzung großen Wert auf die Authentizität des politischen Hintergrundes, ohne dabei die Herzlichkeit der Liebesgeschichte zu verlieren. Zusammen mit Intendant Dr. Carl Philip von Maldeghem stellten sie aus über 600 Bewerbungen ein Spitzenensemble internationaler Musical-Stars zusammen, allen voran Uwe Kröger („Elisabeth“/ Theater an der Wien) als Georg von Trapp und Wietske van Tongeren („Rebecca“/ Raimundtheater, Wien) als Maria.

 

Premiere am Sonntag, 23. Oktober 2011, 19.00 Uhr
Salzburger Landestheater

 

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Die kleine Zauberflöte :: Freitag, 25.11.2011

WIEDERAUFNAHME

 

Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zauberflöte - Kurzfassung

 

Adrian Kelly  Musikalische Leitung

 

Nach dem „Figaro für Kinder“ gibt es in dieser Spielzeit wieder eine Oper speziell für unser jüngstes Publikum. Und natürlich bleiben wir dem Komponisten auf der Spur, der das Bild der gesamten Stadt geprägt hat und dessen Melodien bereits die Kleinsten kennen: Wolfgang Amadeus Mozart. Gemeinsam mit dem Mozarteumorchester Salzburg begibt sich das Opernensemble mit Papageno, Papagena, Tamino und Pamina auf die Suche nach der Liebe in den zwei Welten von Königin der Nacht und Sarastro. Die „Zauberflöten“-Hits wie „Der Vogelfänger bin ich ja“ oder die Rache-Arie dürfen natürlich nicht fehlen! Mit ihren Spielszenen und Arien ist „Die kleine Zauberflöte“ wie kaum ein anderes Stück geeignet, den Kindern den Einstieg in die Welt der großen Oper zu ebnen.

 

Freitag, 25. November 2011, 11.00 Uhr
Salzburger Landestheater

 

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LA CENERENTOLA :: Mittwoch, 07.12.2011

Gioacchino Rossini

La Cenerentola

 

Leo Hussain  Musikalische Leitung

 

Im Sommer 1816, als Rossinis Musik zum ersten Mal nördlich der Alpen zu hören war, nahm ein bis heute andauerndes Phänomen seinen Ausgang: Das Rossinifieber. In diesen Siegeszug fällt auch „La Cenerentola“. Grundlage ist das berühmte Märchen von Aschenputtel, das, unterdrückt von ihrer Stiefmutter und den beiden Schwestern, aufgrund ihrer Tugend von einem Prinzen zur Frau gewählt wird.
Für Rossini eröffnete sich mit dem Märchenstoff eine Fülle von Möglichkeiten: Er konnte nicht nur die rührende Unschuld des armen Mädchens in Musik setzen, sondern zugleich die Bösartigkeit der Familie karikieren. Den Prinzen wiederum lässt er in der Verkleidung eines Knappen auftreten, während der falsche Prinz von einem Diener gespielt wird – und das mit aller Aufmüpfigkeit und Übertreibung, die die beliebten Dienerfiguren der Commedia dell’ arte mit sich bringen. Trotz des Wirrwarrs an Verkleidungen finden Cenerentola und der kostümierte Prinz schnell zueinander. Ihre gegenseitige Zuneigung und Liebe muss jedoch einigen Belastungsproben standhalten. Dabei gilt es nicht nur die erste Unbeholfenheit und Aufregung zu überwinden, denn noch wissen beide nicht um die wahre Identität des Anderen. Den Höhepunkt bildet die prachtvolle Ballszene. Bezeichnend aber ist, dass die Liebe gerade nicht aufgrund der Äußerlichkeiten des Balls entflammt, sondern bereits lange zuvor…

Rossinis Variante des Aschenputtels bietet intimste Momente neben klassischen Komödiensituationen. Hier trifft Märchen auf komische Oper, noch dazu mit dem moralischen Anstrich des Rührstücks. Denn Cenerentola vergibt am Ende auch der eigenen Familie und so triumphiert die Herzensgüte.

 

Premiere am Mittwoch, 07. Dezember 2011, 19.30 Uhr
Salzburger Landestheater

 

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Silvesterkonzert :: Samstag, 31.12.2011

Georges Bizet

Ouvertüre zu „Carmen“

Claude Debussy

Iberia aus „Images pour orchestre“

Maurice Ravel

“La Valse”, un poème choréographique”

Johann Strauß Sohn

Fledermaus: Ouvertüre

Hartmut Schmidt

Hommage à Johann Strauss Polka Glanicle

Johann Strauß Sohn

„Neue Melodien-Quadrille“, Tanz nach Motiven aus italienischen Opern op. 254

„Hoch Österreich!“, Marsch op. 371 aus der Operette „Cagliostro in Wien“

Windsor-Klänge / Walzer op. 104

Donner und Blitz-Polka

Schneeglöckchen Walzer op. 143

 

Leo Hussain  Dirigent

 

Samstag, 31. Dezember 2011, 19.30 Uhr
Großes Festspielhaus

 

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IMENEO :: Sonntag, 05.02.2012

Georg Friedrich Händel

Imeneo

 

Matthew Halls  Musikalische Leitung

 

Der Wunsch, Gutes zu tun, ist manchmal nicht ganz ungefährlich. So wollen die attischen Jungfrauen, darunter Rosmene, lediglich ein Opfer bringen und werden auf ihrer Seereise überfallen und gefangen genommen. Glücklicherweise ist unter den Gefangenen auch der verkleidete Imeneo, der die Seeräuber im Schlaf übermannt und die Frauen nach Athen zurückbringt. Dennoch führt der Opferwille in diesem Falle nicht zum Glück, sondern vielmehr zum Unglück: Der Befreier fordert Rosmene zum Lohn, die doch eigentlich in Tirinto verliebt ist. Tirinto, der nicht einmal eine Chance hatte, zur Suche aufzubrechen, ist von nun an im Hintertreffen. Nicht, dass Rosmene an Imeneo Gefallen fände, das Volk jedoch ergreift eindeutig Partei für den Helden. Nach vielerlei Drängen wird die Entscheidung Rosmene überlassen – der Druck ist immens, hat Imeneo die geliebten Töchter der Stadt doch allesamt vor dem Grauen errettet.

Nachdem sich Händel mit der Komposition zahlreicher Oratorien fast schon von der Oper verabschiedet hatte, wendet er sich der Gattung mit „Imeneo“ wieder zu und findet eine Überschrift, wie sie passender nicht sein könnte: den Ehebund. Gemeinsam mit dem Namensgeber der Oper, dem Gott der Hochzeit, bekräftigt er so die alte Liaison zwischen ihm und der Oper und schafft in einer Phase des Experimentierens ein Werk von rührender Tiefe und überwältigendem Farbenreichtum. Rosmene schwankt zwischen Untreue und Undankbarkeit. Händel selbst gibt ein flammendes Treuebekenntnis zu einer Gattung ab, in der er all sein Können vereint. Mit Nina Kühner, Hanna Zimmermann und Claudia Caséra nimmt sich das bewährte „Liebestrank“-Team nun der Barockoper an.

 

Premiere am Sonntag, 05. Februar 2012, 19.00 Uhr
Salzburger Landestheater

 

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LA TRAVIATA :: Sonntag, 11.03.2012

Giuseppe Verdi

La Traviata

 

Leo Hussain  Musikalische Leitung

 

Millionen haben geweint über den Tod Violettas, und weitere Millionen werden es tun. Und dennoch ist „La Traviata“ kein billiges Melodram, das nur auf die Tränendrüsen drückt. Verdi begeisterte sich für den Roman „Die Kameliendame“ von Alexandre Dumas deshalb so sehr, weil er eine sehr realistische Schilderung der Pariser guten Gesellschaft gab. La traviata, das ist die „Verirrte“, die vom Weg Abgekommene. Violetta ist eine Pariser Edelkurtisane, deren junges Leben durch eine hartnäckige Tuberkulose bedroht wird. Die feine Gesellschaft besucht gerne die Feste, auf denen Violetta glänzt. Dort verliebt sich der junge Alfred Germont heiß in sie, die den Glauben an die Liebe längst verloren hat. Doch sie lässt sich mitreißen und geht mit Alfred aufs Land – der fühlt sich im Siebten Himmel. Er hat die Rechnung allerdings ohne die feine Gesellschaft gemacht: in Gestalt seines Vaters, der fürchtet, der schlechte Ruf Violettas könnte auch seinem Ruf schaden. Violetta lässt sich von den Bitten des Vaters erweichen und verlässt Alfred, der sie aus Rache bei der nächsten Begegnung schwer beleidigt.

Musikalisch hat sich Verdi hier besonders lyrische und ans Herz gehende Klänge einfallen lassen, die dafür verantwortlich sind, dass „La Traviata“ eine der berührendsten Opern überhaupt wurde. Ihm lag das Schicksal dieser Frau am Herzen, die durch eine ganz konkrete gesellschaftliche Situation ins Unglück getrieben wurde. Und er hatte auch einen sehr persönlichen Grund, die Ursachen dieser Ächtung zu hassen: Nach dem tragischen Tod seiner jungen Familie lebte er mit der Sängerin Giuseppina Strepponi zusammen und hatte sich vieler „guter Ratschläge“ von Leuten zu erwehren, die dieses Verhältnis nicht billigten. Der Titel „Die Verirrte“ könnte daher auch lauten „Ein Frauenschicksal“.

 

Premiere am Sonntag, 11. März 2012, 19.00 Uhr
Haus für Mozart

 

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WOZZECK :: Freitag, 11.05.2012

Alban Berg

Wozzek: Drei Auszüge

 

Leo Hussain  Musikalische Leitung

 

„Er sieht immer so gehetzt aus, Wozzeck.“ Um seine Familie zu ernähren, lässt sich Wozzeck nicht nur vom Hauptmann schikanieren, sondern willigt auch in die medizinischen Experimente des Doktors ein. Für ein paar Münzen nimmt er gesundheitliche Schädigungen durch Mangelernährung ebenso in Kauf wie den andauernden Run zwischen den Arbeitgebern.

Wozzeck ist eine gehetzte, eine geschundene Kreatur, die niemals zur Ruhe kommt. Die perfekte Metapher für sein Inneres ist das freie Feld, auf dem er zu Beginn der Oper geradezu apokalyptische Visionen hat. Es ist Sinnbild für das Ungeschützte. Denn Wozzeck steht außerhalb der Gesellschaft. Er hat weder sozialen noch finanziellen Rückhalt und hetzt folglich durch die Szenen, getrieben von der größtmöglichen Unsicherheit. Für ihn beginnt das freie Feld unmittelbar vor der Wohnungstür. Und dahinter? Dort empfängt seine Marie den Tambourmajor.
Einmal der Eifersucht verfallen, ersticht Wozzeck Marie am Teich. Er selbst ertrinkt bei dem Versuch, sich vom Blut der Frau reinzuwaschen. Zurück bleibt das Kind.
Alban Berg hat mit seiner Oper ein Meisterwerk geschaffen. Seine Klage um die geschundene Kreatur impliziert die Frage nach den Grenzen der Zivilisation. Wie viel Leid muss erfahren werden, um zu solchen Grausamkeiten fähig zu sein? Marie besitzt noch das Sündenbewusstsein, das bei Wozzeck längst außer Kraft gesetzt ist: In anrührender Weise fleht sie in einem letzten Gebet um die Gnade Gottes – doch Wozzeck ist bereits zum Äußersten getrieben.

Die Musik Alban Bergs ist Musikdirektor Leo Hussain ein besonderes Anliegen, das er mit der schauspiel- und opernerfahrenen Regisseurin Amélie Niermeyer und ihrem Team angeht.

 

Premiere am Freitag, 11. Mai 2012, 19.30 Uhr
Salzburger Landestheater

 

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ASCHENPUTTEL IM SCHLOSS :: Sonntag, 20.05.2012

Giocchino Rossini

La Cenerentola

 

Adrian Kelly  Musikalische Leitung

 

Aschenputtel ist eines der beliebtesten Märchen für Kinder. Erklingt die Geschichte auch noch in der wunderbaren Komposition Rossinis, wird es zum wahren Ohrenschmaus. Speziell für unser jüngstes Publikum wird auch in dieser Spielzeit wieder eine große Oper für Kinder adaptiert –  unter Mitwirkung unseres Opern-ensembles und des voll besetzten Mozarteumorchesters.

Die Kinder verfolgen das tugendhafte Aschenputtel auf dem Weg vom Haus der bösen Stiefmutter in das Schloss des Prinzen und können sich von der prachtvollen Ballwelt bezaubern lassen. Dort wartet auch schon der Prinz, der sich unsterblich in sie verliebt hat. Bevor die beiden zusammenfinden gilt es jedoch, das Verwechslungs-spiel und den Wirrwarr an Verkleidungen aufzulösen, denn um die wahre Tugend-haftigkeit zu prüfen, hat sich der Prinz zu Beginn als sein eigener Diener ausgegeben.

Märchen trifft auf komische Oper und schafft spielerisch den Einstieg in die Welt der großen Gefühle.

 

Premiere am Sonntag, 20. Mai 2012, 16.00 Uhr
Salzburger Landestheater

 

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