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Die Donnertagskonzerte des Mozarteumorchester Salzburg

Donnerstagskonzert 5 :: Do, 19.03.15
Ivor Bolton Dirigent :: Paul Lewis Klavier
Igor Strawinsky :: Wolfgang Amadeus Mozart :: Joseph Haydn
Programm
Igor Strawinsky
Apollon Musagète
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 12 A-Dur KV 414
Igor Strawinsky
Konzert in Es ("Dumbarton Oaks")
Igor Strawinsky
Monumentum pro Gesualdo di Venosa
Joseph Haydn
Symphonie Nr.50
Konzertinfo
Die musikalische Klassik lebt bis heute, sei sie nun alt, neu, „neo“, klassisch oder klassizistisch. Joseph Haydns köstliche 50. Symphonie war ursprünglich, anno 1773 auf Schloss Esterháza, Schauspielmusik für einen „Götterrath“. Paul Lewis, prominenter Pianist aus England, musiziert Mozarts kammermusikalisches Konzert mit Maestro Bolton. Die Musik der Wiener Klassik trifft in diesem Konzert auf Stücke jenes neuen Klassizismus, den Igor Strawinsky in den 20er-Jahren für sich entdeckt hat. Ein klingendes Denkmal für den 400. Geburtstag des verehrten Renaissance-Meister Gesualdo und das balsamische Tanzstück über den Musensohn Apollon stehen dafür. Ein Konzert für den Hochzeitstag eines amerikanischen Kunstmäzens auf dessen Landsitz namens „Dumbarton Oaks“ überrascht mit prickelndem Witz und Tönen, die „extra dry“ sind. Dies sind drei Stücke, die Strawinskys souveräne, harmonische und in allen Verwandlungen originelle Kunst zeigen. ;
Aufführungsort
Donnerstag, 19.03.2015 um 19:30 Uhr :: Stiftung Mozarteum :: Großer Saal
Service
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Donnerstagskonzert 6 :: Do, 23.04.15
Ivor Bolton Dirigent :: Paul Meyer Klarinette
Herbert Schuch Klavier
Carl Maria von Weber :: Franz Schubert
Programm
Carl Maria von Weber
"Aufforderung zum Tanz", instrumentiert von Hector Berlioz op. 65 J 260
Franz Schubert
"Wandererfantasie" C-Dur D 760 in einer Bearbeitung von Franz Liszt
Carl Maria von Weber
Klarinettenkonzert Nr.1
Carl Maria von Weber
Symphonie Nr. 1 C-Dur J 50
Konzertinfo
Nicht nur Gustav Mahler, auch Carl Maria von Weber, für viele Leute nur der Komponist des zur „deutschen Nationaloper“ stilisierten „Freischütz“, war ein „Zeitgenosse der Zukunft“. Erstaunliche Stücke wie seine experimentellen Symphonien und Konzerte beweisen es. Ivor Bolton und Starklarinettist Paul Meyer widmen sich diesen wenig bekannten, sehr lohnenden Stücken. Weniger Waldesromantik, mehr Spielwitz, rasante Tempi und eine eigenartig transparente Instrumentierung, die einen Strawinsky begeistert hat, zeichnen Webers konzertantes Oeuvre aus. Schuberts singuläre Klavierphantasie, gespielt vom Klavierpoeten Herbert Schuch, entstammt derselben Zeit, in der neue Klänge zur Hochromantik führten. Webers oft fälschlich als „Urwalzer“ bezeichnete Tanz-Apotheose ist ein melodisch-rhythmischer Geniestreich. Beide Werke erklingen in orchestralen Arrangements sehr berühmter Kollegen. ;
Aufführungsort
Donnerstag, 23.04.2015 um 19:30 Uhr :: Stiftung Mozarteum :: Großer Saal
Service
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